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AfD Havelland | SPD im Havelland schürt Ängste

16.03.2016 23:51
(Kommentare: 2)

Der Landratskandidat der AfD im Havelland, Kai Gersch, äußert großes Unverständnis über die jüngsten Aussagen von SPD-Staatssekretär Martin Gorholt zur Demokratie. „Wer sich wie ich einer demokratischen Wahl durch die Bürger stellt und über die Ängste und Sorgen der Menschen spricht, ist für meinen Mitbewerber bereits ein rechter Sprücheklopfer und schadet dem Land“, sagt Kai Gersch. „Das sagt viel über das Demokratieverständnis von Herrn Gorholt und Teilen seiner Partei aus. Es ist kein Wunder, dass am vergangenen Sonntag so viele Wähler der SPD den Rücken gekehrt haben.“

Martin Gorholt forderte nach den jüngsten Wahlen von den SPD-Mitgliedern im Havelland, „auf Kurs zu bleiben“, und rief zum Kampf gegen die AfD auf. „Bei den sozialdemokratischen Funktionären geht die blanke Angst um, dass sich die Wähler auch in Brandenburg massiv von der SPD abwenden und die AfD wählen, weil sie sich als die demokratischere Alternative zeigt, die näher an den Menschen dran ist“, so Kai Gersch. „Deshalb startet Gorholt jetzt einen Kreuzzug gegen die AfD und auch mich persönlich. Er versucht, mich und die Partei als undemokratisch hinzustellen. Das ist ein sehr schlechter politischer Stil und für einen Staatssekretär der Landesregierung völlig unangemessen.“

Der SPD-Kreisparteichef schüre Ängste und baue mit Absicht die Drohkulisse auf, dass Touristen und auch Fachkräfte wegbleiben, wenn die AfD den Landrat im Havelland stellt. „Herr Gorholt arbeitet in seinem Wahlkampf bewusst mit Feindbildern, wenn er in den Medien davor warnt, dass die AfD angeblich die politische Mitte schwäche. Das Gegenteil ist doch der Fall. Die AfD gibt der politischen Mitte in Deutschland erst wieder eine Stimme. Wir stärken die Demokratie im Havelland. Ich bin durch und durch Demokrat.“, erklärt Kai Gersch.

AfD Havelland

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Kommentar von Dr. Erler |

Die Volksverräter sehen ihre Felle davonschwimmen,die schönen Posten sind in Gefahr,nun werden sie gehässig!

Kommentar von Jörg Mesenberg |

Es zeugt von, an Arroganz grenzende, Realitätsverweigerung der sogenannten Volksparteien, sich nicht einzugestehen, dass man Fehler gemacht hat und durch krampfhafte Basta-Politik am Bürger vorbei, jenen in die Arme der AfD trieb.
Manchmal werd ich das Gefühl nicht los, unser Parteiensystem ist ein großer Kindergarten.
Statt Lehren aus dem Wahldebakel zu ziehen, wird gegen den 'Feind' mobil gemacht, der zwar demokratisch gewählt, die Demokratie gefährdet. Geht es eigentlich noch absurder?

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