Angeln im August an der Unteren Havel: Trotz Hitze gute Chancen
Im August erreicht das Wasser der Unteren Havel häufig hohe Temperaturen. Viele Fische werden dann in der Mittagshitze weniger aktiv und verlagern ihre Nahrungssuche in die frühen Morgenstunden, den Abend oder die Nacht.
Zander und Wels lassen sich bei warmem Wasser besonders in der Dämmerung und nachts suchen. Erfolgversprechend sind unter anderem Steinpackungen, Buhnen, Strömungskanten und flachere Uferbereiche. Tagsüber können jagende Barsche durch flüchtende Kleinfische oder aufspritzendes Wasser auffallen.
Brassen, Güster und andere Friedfische stehen bei großer Wärme häufig in tieferen oder strömungsreicheren Bereichen. Beim Feedern eignen sich beispielsweise Mais, Maden und sparsam eingesetztes Futter. Frühmorgens kann sich auch ein Versuch auf Schleien an Kraut- und Seerosenkanten lohnen.
Das müssen Angler beachten
Für den jeweiligen Havelabschnitt wird eine gültige Angelkarte benötigt. Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist außerdem ein Nachweis über die entrichtete Fischereiabgabe erforderlich. Sie kostet seit 2026 zwölf Euro für ein Kalenderjahr oder 40 Euro für fünf Jahre.
Das Angeln auf Friedfische ist in Brandenburg ohne Fischereischein erlaubt. Für das Raubfischangeln ist dagegen grundsätzlich ein Fischereischein erforderlich.
Zusätzlich gelten die Bedingungen der jeweiligen Angelkarte sowie die gesetzlichen Schonzeiten und Mindestmaße.
Wichtig: Bei großer Hitze sollten gefangene Fische besonders schnell und schonend versorgt werden. Untermaßige oder während der Schonzeit gefangene Tiere müssen unverzüglich zurückgesetzt werden.
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Kommentar von Pfui |
Einfach Ekelhaft. Angeln macht keinen Sinn. Das ist einfach Tierquälerei. Und dann brüsten sich die Jungs damit wer den Längsten und Größten hat... hahaha, die haben wohl alle was zu kompensieren :D