Brandenburg: Energiepreise treiben Inflation wieder nach oben
Die Inflation in Brandenburg hat im März 2026 erneut angezogen. Nach aktuellen Daten lag die Teuerung bei 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Februar hatte sie noch bei rund 2 Prozent gelegen.
Energie als Haupttreiber der Entwicklung
Ausschlaggebend für den erneuten Anstieg sind vor allem die Energiepreise. Diese verteuerten sich im Jahresvergleich um 8,5 Prozent.
Besonders betroffen sind Heizöl und Kraftstoffe. Hintergrund sind unter anderem internationale Entwicklungen wie der Konflikt im Nahen Osten sowie Einschränkungen im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus.
Ohne diesen Einfluss wäre die Inflation deutlich niedriger ausgefallen – bei 1,9 Prozent.
Auch Dienstleistungen werden teurer
Neben Energie verteuerten sich auch andere Bereiche überdurchschnittlich. Dazu zählen unter anderem:
- alkoholische Getränke und Tabakwaren
- Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen
- weitere Waren und Dienstleistungen
Lebensmittel bremsen die Teuerung
Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,6 Prozent und wirkten damit dämpfend auf die Inflation.
Einige Produkte wurden sogar günstiger, darunter:
- Speisefette und -öle
- Molkereiprodukte und Eier
Teurer wurden hingegen unter anderem:
- Obst
- Fleisch- und Wurstwaren
- Kaffee, Tee und Kakao
Inflation bleibt abhängig von Energiepreisen
Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Preisentwicklung weiterhin stark von Energie abhängig ist. Während sich Lebensmittelpreise stabilisieren, sorgen steigende Kosten für Kraftstoffe und Heizöl erneut für Druck auf Verbraucher.
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg