Eichenprozessionsspinner breitet sich in Brandenburg stark aus
Der Eichenprozessionsspinner hat sich in diesem Jahr in Brandenburg massiv ausgebreitet. Das Umweltministerium spricht inzwischen von einem landesweiten Gesundheitsproblem. Grund dafür sind unter anderem trockene und warme Frühjahre sowie Spätsommer, von denen das Insekt besonders profitiert.
Problematisch sind vor allem die mikroskopisch kleinen Brennhaare der Raupen. Sie enthalten ein Nesselgift und können bei Kontakt Hautreizungen, starken Juckreiz und Quaddeln auslösen. Auch Augenreizungen, Husten oder asthmaartige Beschwerden sind möglich. Betroffen sein können nicht nur Menschen, sondern auch Tiere.
Die Gefahr ist mit der Verpuppung im Juli nicht sofort vorbei. Die Brennhaare bleiben in alten Raupenhäuten und verlassenen Gespinstnestern zurück, können durch Wind verteilt werden und noch über Jahre allergische Reaktionen auslösen.
Nach Angaben des Ministeriums sind inzwischen nicht mehr nur einzelne Landkreise betroffen. Der Eichenprozessionsspinner hat sich landesweit ausgebreitet. Deshalb wurde eine Sondersitzung mit Landkreisen, Kommunen, Waldbesitzern und weiteren Fachstellen einberufen.
Aktuell sollen vorhandene Befallsnester vor allem an belebten Orten wie Kitas, Pflegeheimen, Plätzen und Wegen abgesaugt werden. Die Bekämpfung mit Bioziden ist nur im April und Mai wirksam. Für das Frühjahr 2027 werden bereits weitere Maßnahmen vorbereitet.
Zuständig für die Bekämpfung sind grundsätzlich die Eigentümer der befallenen Flächen. Wer Raupen oder Nester im öffentlichen Bereich entdeckt, kann das Ordnungsamt oder Grünflächenamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde informieren.
Die wichtigsten Hinweise: Abstand halten, Raupen und Nester nicht berühren, befallene Bereiche meiden und Kinder sowie Hunde fernhalten. Nester sollten keinesfalls selbst entfernt werden. Nach möglichem Kontakt empfiehlt das Ministerium, zu duschen, die Haare zu waschen und getragene Kleidung zu reinigen. Bei schweren oder anhaltenden Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Quelle: Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg, Pressemitteilung vom 29. Juni 2026.
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Kommentar von Heidi |
Tom1: Dann verweise ich Sie mal auf Ihren ersten Kommentar zum Thema Höflichkeit und gutes Benehmen. Und wenn Sie meine Aussagen nicht verstehen, tut mir das echt leid. Mein zweiter Kommentar ist ein Liedtext von "Finch - Wenn du dumm bist". Hören Sie es sich mal an... vielleicht macht es dann mal klick im Kopf.
Kommentar von Tom1 |
Dann verstehe ihre erste Aussage nicht, denn das ist genau was sie getan haben!
Und es wäre schön mich mit sie anzureden, ein Akt der Höflichkeit und des guten Benehmen!
Kommentar von Heidi |
Tom1: Nicht immer von sich selbst auf andere schließen ;-)
Kommentar von Tom1 |
Und andere machen sich das Leben schwer weil sie einfachste Zusammenhänge nicht verstehen wollen!
Kommentar von Heidi |
Tom1: "Das Leben ist so leicht, wenn du dumm bist. Weil′s für alles einen einfachen Grund gibt"
Kommentar von Tom1 |
Haben wir alles Grüne Spinner Politik zu verdanken!