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Erfolgreiches Suchtpräventionsprojekt „Dosierbar“ auf dem Rideplatz Rathenow

02.06.2026 22:27
(Kommentare: 1)
Foto: Christoph Seide, Stadt Rathenow
Am 21. Mai 2026 verwandelte sich der Rideplatz in Rathenow in einen besonderen und interaktiven Lernort. Unter dem Motto „Dosierbar“ nahmen knapp 130 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der Gesamtschule „Bruno H. Bürgel“ an einem vielseitigen Präventionsprojekt teil. Organisiert wurde das Event in einer starken Gemeinschaftsleistung vom Schülerrat der Gesamtschule „Bruno H. Bürgel“, der Schulsozialarbeit, dem Facharbeitskreis Drogen („FAK Drogen“) und der Stadt Rathenow.
 
Statt trockener Vorträge mit erhobenem Zeigefinger stand an diesem Tag das eigene Erleben im Vordergrund. Wie Melissa Kujath vom Schülerrat in ihrer Eröffnungsrede treffend betonte, ging es nicht um Belehrungen, sondern darum, aufzuklären, Alltagssituationen bewusst zu machen und den Jugendlichen praktische Handlungsmöglichkeiten an die Hand zu geben.
 
Als zentraler Drehpunkt des gesamten Projekttages fungierte eine Mocktail-Bar. Nach dem Prinzip „von Schülerinnen für Schülerinnen“ wurden hier erfrischende, alkoholfreie Cocktails live gemixt und verkostet.
 
Insgesamt durchliefen die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Tages sechs verschiedene Stationen, bei denen sie sich intensiv mit den unterschiedlichsten Facetten von Konsum und Verantwortung auseinandersetzten. Beim Einsatz von Rauschbrillen erlebten sie durch die optische Simulation von Promillewerten einen alkoholbedingten Kontrollverlust, bei dem selbst einfache Aufgaben wie das Laufen auf einer geraden Linie zur echten Herausforderung wurden und eindringlich für Gefahren im Alltag sensibilisierten. Die Station zum Umgang mit Rausch vermittelte wichtige Erste-Hilfe-Kompetenzen wie u.a. das richtige Absetzen eines Notrufs, was im Ernstfall Panik reduziert und die Zivilcourage innerhalb der Peergroup stärkt. Auch die digitale Welt stand im Fokus: Im Bereich Social Media und Sucht reflektierten die Jugendlichen ihre eigene Bildschirmzeit. Sie sprachen über die cleveren Suchtmechanismen von Apps, das Endlos-Scrollen und den ständigen Erreichbarkeitsdruck und die Angst, etwas zu verpassen. Einen kreativen Zugang bot die Kunststation: Unter dem Slogan „Stark sein ohne Drogen“ brachten die Teilnehmenden ihre Emotionen und persönlichen Stärken auf Papier, was die behandelten Themen nachhaltig festigte und das gesamte Gruppengefühl stärkte. Abgerundet wurden die Workshops mit einer Theaterstation, bei der die Schülerinnen und Schüler sich in mehreren kurzen Szenen ausprobieren konnten. Sie sollten u.a. erleben wie sich möglicher Gruppendruck auf einer Party anfühlen kann.
 
Die Stadt Rathenow dankt allen Projektleiterinnen und Helferinnen, die mit viel Engagement und Vorbereitung diesen wertvollen Rahmen auf dem Rideplatz geschaffen haben, sowie dem Landkreis Havelland, der die Finanzierung des Projekts möglich gemacht hat.

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Kommentar von Bürger |

Warum nicht die Schüler aus allen Schulen in Rathenow. Brennpunkt ist doch die Oberschule in Rathenow. Das saufen beginnt doch mit der Jugendweihe. Solange es diesen Scheiss gibt, denken die Jugendlichen sowieso sie sind dann Erwachsen genug. Alkohol ab 18 Jahre, egal ob nur Bier oder Wein und das kontrollieren von rauchenden Kindern in der Stadt und überall wäre Sinnvoll. Kinder in der Pubertät sagen nur selten nein zu berauschende Mittel wenn der Coole Freund es doch macht und mag. Auch Energie Drinks gehören nicht in Kinderhände! Gemischt mit Alkohol ist es eine tödliche Waffe. Aufklärung gehört in die Schulen , genauso wie die Unterschrift der Eltern auf dem Zeugnis! Das ist die Pflicht der Lehrer darauf zu achten. Naja,was will man tun, wenn einige Lehrer selber besoffen im Unterricht stehen. Mein Sohn hätte sich deshalb fast das Genick gebrochen im Sportunterricht und musste dann noch selber zum Arzt laufen. Da ist er dann zusammen gebrochen und kam ins Krankenhaus. Es gibt nicht nur Verantwortungslose Eltern,sondern auch Lehrer in Rathenow.

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