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IHK sieht Wirtschaft weiter unter Druck – Unternehmen bleiben vorsichtig

20.02.2026 19:12
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Die Wirtschaft in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg kommt auch zum Jahresbeginn 2026 kaum voran. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammern hervor. Demnach bewegt sich das Wirtschaftsklima weiterhin nur knapp über der sogenannten Stillstandsmarke.

Viele Unternehmen bewerten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin kritisch. Als größte Risiken nennen Betriebe unter anderem Bürokratie, lange Genehmigungsverfahren sowie hohe Kosten. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage im Inland schwach, was besonders Handel und Gastgewerbe belastet.

Zwar zeigen sich in einzelnen Bereichen leichte Verbesserungen – etwa bei Exporten größerer Industrieunternehmen –, insgesamt überwiegt jedoch die Zurückhaltung. Viele Firmen planen derzeit weder größere Neueinstellungen noch umfangreiche Investitionen. Positiv bewertet wird hingegen, dass Unternehmen weiterhin in Innovationen, Digitalisierung und Automatisierung investieren.

Ein weiteres Thema bleibt der Fachkräftemangel. Nach Einschätzung der IHKs steht in den kommenden Jahren bei vielen Betrieben ein Generationswechsel an, da zahlreiche Unternehmen Nachfolgerinnen oder Nachfolger suchen. Dies könnte langfristig Auswirkungen auf Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region haben.

Für Brandenburg und damit auch das westliche Havelland bedeutet die aktuelle Lage vor allem: Unternehmen agieren vorsichtig, gleichzeitig bleibt qualifiziertes Personal gefragt. Die wirtschaftliche Entwicklung dürfte daher auch in den kommenden Monaten aufmerksam beobachtet werden.

Quelle: Industrie- und Handelskammern Berlin-Brandenburg (Konjunkturbericht 2026)

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