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Inflation in Brandenburg sinkt auf 2,9 Prozent – Lebensmittel werden etwas günstiger

31.10.2026 20:27
(Kommentare: 1)

Der Preisanstieg in Brandenburg hat sich im Oktober 2026 abgeschwächt. Nach vorläufigen Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lagen die Verbraucherpreise 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im September hatte die Inflationsrate noch 3,6 Prozent betragen.

Besonders stark verteuerten sich weiterhin die Kraftstoffe. Benzin und Diesel kosteten in Brandenburg durchschnittlich 27,1 Prozent mehr als im Oktober 2025. Allerdings ließ der Preisanstieg nach. Als mögliche Ursache nennt das Statistikamt die im Oktober wirksam gewordene Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe.

Auch Heizöl war deutlich teurer als vor einem Jahr. Strom und Gas wurden dagegen günstiger. Ohne Heizöl und Kraftstoffe betrug die Inflationsrate in Brandenburg lediglich 1,9 Prozent.

Butter, Milch und Obst günstiger

Erfreulicher entwickelte sich die Situation bei den Lebensmitteln. Ihre Preise lagen in Brandenburg insgesamt 0,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Besonders deutlich gingen die Preise bei einigen Produkten zurück:

  • Butter: −23,4 %

  • Teilentrahmte Milch: −10,5 %

  • Vollmilch: −7,3 %

  • Käse und Quark: −5,5 %

  • Bananen: −4,2 %

  • Pfirsiche, Kirschen und Pflaumen: −27,9 %

Deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucher dagegen bei Kartoffeln. Sie waren 13,4 Prozent teurer als vor einem Jahr.

Preise auch gegenüber September gesunken

Im Vergleich zum September 2026 gingen die Verbraucherpreise in Brandenburg insgesamt um 0,3 Prozent zurück. Auch in Berlin schwächte sich die Inflation ab und lag im Oktober bei 2,9 Prozent.

Die veröffentlichten Zahlen sind vorläufig. Die endgültigen Ergebnisse folgen mit dem Statistischen Bericht.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Verbraucherpreise Oktober 2026.

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Einen Kommentar schreiben

Kommentar von K.Nemo |

Da lachen ja die Hühner!
Wenn ich im Monat bei Lebensmitteln ca. 10,- Euro spare und beim Tanken aber 50,– Euro mehr bezahlen muss, kann sich jeder ausrechnen, wie die Inflation in Wirklichkeit ist. Wer zu Hause dann noch eine Ölheizung hat und zwischen 1000 und 2000,- Euro mehr zahlt, der kennt die wahre Inflation!

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