Inflation in Brandenburg steigt auf 3,6 Prozent – Kraftstoffpreise treiben Teuerung
Die Verbraucherpreise sind im September 2026 in Brandenburg deutlich gestiegen. Nach vorläufigen Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lag die Inflationsrate bei 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders stark verteuerten sich Kraftstoffe und Heizöl.
Vor allem an den Tankstellen machte sich die Entwicklung bemerkbar. Kraftstoffe waren in Brandenburg im September im Schnitt 37,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.
Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Diesel aus: Hier lagen die Preise 45,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Superbenzin verteuerte sich um 35,8 Prozent.
Auch leichtes Heizöl kostete deutlich mehr als im September 2025. Strom und Gas waren dagegen günstiger als im Vorjahresmonat.
Lebensmittel in Brandenburg leicht teurer
Bei Nahrungsmitteln fiel die Entwicklung deutlich moderater aus. Insgesamt stiegen die Preise in Brandenburg gegenüber September 2025 um 0,6 Prozent.
Einige wichtige Produkte wurden allerdings günstiger:
- Butter: −24,7 Prozent
- Teilentrahmte Milch: −11,0 Prozent
- Vollmilch: −7,9 Prozent
- Käse und Quark: −6,8 Prozent
Damit zahlten Verbraucher für mehrere Molkereiprodukte deutlich weniger als noch vor einem Jahr.
Auch gegenüber August stiegen die Preise
Im Vergleich zum August 2026 erhöhten sich die Verbraucherpreise in Brandenburg insgesamt um 0,5 Prozent.
Überdurchschnittlich stark verteuerten sich dabei unter anderem Bekleidung und Schuhe.
Berlin bei 3,4 Prozent
Auch in Berlin zog die Teuerung an. Dort lagen die Verbraucherpreise im September 3,4 Prozent über dem Vorjahresmonat.
Die Zahlen sind nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg noch vorläufig. Die endgültigen Ergebnisse sollen später im Statistischen Bericht veröffentlicht werden.
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg