Kulturzentrum Rathenow hat sich am Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt
Das Kulturzentrum Rathenow hat sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt. Mit der Aktion wurde darauf aufmerksam gemacht, was passieren kann, wenn kommunale Aufgaben wachsen, die notwendige Finanzierung aber ausbleibt.
Vor dem Kulturzentrum wurde das Thema sichtbar gemacht: Absperrbänder, Schilder und leere Schaukästen haben gezeigt, welche Folgen Kürzungen für Einrichtungen und Angebote vor Ort haben könnten. Betroffen wären nicht nur Verwaltungen, sondern auch Bereiche wie Kultur, Bildung, Jugendarbeit, Musikschule, Bibliothek, Schwimmbäder, Schulsozialarbeit oder Freizeitangebote.
Das Kulturzentrum hat dazu ein bewusst zugespitztes Gedankenexperiment formuliert: Was wäre, wenn wegen fehlender Mittel Kultureinrichtungen schließen müssten? Dann gäbe es keine Sommerabende mit Musik, kein Theater in der Vorweihnachtszeit und weniger Orte, an denen Menschen Kunst, Begegnung und gemeinsame Erlebnisse finden.
Interessierte konnten sich die Aktion am Kulturzentrum Rathenow ansehen. In den Schaukästen gab es bewusst „nichts zu sehen“ – als Hinweis darauf, was fehlen würde, wenn kommunale Angebote wegfallen.
Mit dem Aktionstag wollten Städte, Landkreise und Gemeinden bundesweit deutlich machen: Wer Aufgaben überträgt, muss auch deren Finanzierung sichern.
Quelle: Kulturzentrum Rathenow
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Kommentar von Rathenower |
Solange nicht offen und ehrlich die Probleme und ihre Ursachen benannt werden ( oder sogar ganz offensichtlich unter den Tisch gekehrt werden) erübrigt sich jeder Protest! Denn so kann und wird sich nie etwas zum positiven ändern!





