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L 96 zwischen Böhne und Rathenow: Vollsperrung verschiebt sich auf 2027

18.09.2026 14:25
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Der Bauablauf für den Radweglückenschluss an der L 96 zwischen Böhne und Rathenow wird angepasst. Der erste Bauabschnitt soll noch bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Die angekündigte Vollsperrung der Landesstraße ist nun erst ab März 2027 vorgesehen.

Grund für die Änderung sind weitere Baumaßnahmen im Raum Rathenow. Der Landesbetrieb Straßenwesen und die Stadt Rathenow haben den Ablauf deshalb erneut abgestimmt, um Überschneidungen bei der Verkehrsführung und zusätzliche Belastungen im Stadtgebiet möglichst zu vermeiden.

Zunächst wird der rund 3,1 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Verkehrsinsel am Ortsausgang Böhne und dem Beginn der Rampe zur Brücke über die Bahnstrecke und die B 188 fertiggestellt. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Während dieses ersten Bauabschnitts bleibt die L 96 grundsätzlich in beide Richtungen befahrbar. In den jeweiligen Arbeitsbereichen kann der Verkehr allerdings einspurig und mit Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt werden.

Ab voraussichtlich März 2027 folgen die weiteren Bauphasen. Geplant sind die Sanierung des Radwegs auf den Rampen des Brückenbauwerks, der Neubau des Radwegs bis zum vorhandenen Geh- und Radweg an der Genthiner Straße/K 6330 sowie der Bau einer Linksabbiegespur zur Kompostieranlage.

Für diese Arbeiten wird die L 96 voll gesperrt.

Im vierten Bauabschnitt soll außerdem der Einmündungsbereich des Horstenwegs im Auftrag der Stadt Rathenow saniert werden. Währenddessen wird der betroffene Abschnitt des Horstenwegs vollständig gesperrt.

Über den Beginn der weiteren Bauabschnitte, die Umleitung und den genauen Zeitplan will der Landesbetrieb Straßenwesen Anfang 2027 gesondert informieren.

Quelle: Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

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