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Landkreis Havelland trägt weiter zur Sicherung der medizinischen Versorgung im westlichen Havelland bei

25.02.2026 18:53
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Foto: (v. l. n. r.) Landrat Roger Lewandowski und Raluca Schwuchow, im Hintergrund Verena Koschmitzky und Cindy Keck vom Praxisteam © Landkreis Havelland

Das Förderprogramm des Landkreises Havelland, mit dem Ärztinnen und Ärzte zur Ansiedelung im Havelland bewogen werden sollen, kommt erneut zur Anwendung. Landrat Roger Lewandowski übergab am 25.02.2026 einen weiteren Zuwendungsbescheid zur Verbesserung der medizinischen Versorgung an eine Ärztin im westlichen Havelland. Raluca Schwuchow, die im vergangenen Jahr ihre Zusatzqualifikation als Fachärztin für Allgemeinmedizin erfolgreich abschloss, hat sich zum Jahresbeginn mit einer Praxis in Rhinow niedergelassen. Sie bietet dort von Montag bis Freitag Sprechzeiten für Patientinnen und Patienten an. Vom neuen Angebot können Patientinnen und Patienten u. a. dahingehend profitieren als Fahrtwege für spezielle Untersuchungen obsolet werden. Das Leistungsspektrum der neuen Praxis ist breitgefächert und umfasst viele verschiedenen Untersuchungen, wie bspw. Ultraschall-, EKG- und Langzeitblutdruckuntersuchungen. Der Landkreis Havelland fördert hierbei die Einrichtung einmalig mit einer Zuwendung in Höhe von 20.000 Euro. Bereits über 1.000 Patientinnen und Patienten wurden seit Januar in der Praxis von Frau Schwuchow aufgenommen und behandelt.

Im Rahmen der Übergabe des Zuwendungsbescheides betont Roger Lewandowski: „Ich habe mich sehr gefreut, heute eine weitere niedergelassene Ärztin im Havelland begrüßen zu können. Dieses zusätzliche Angebot medizinischer Versorgung erleichtert das Leben vieler Bürgerinnen und Bürger in der Region und trägt zur Stabilisierung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum bei. Mit unserem Förderprogramm haben wir nun schon zur 28. Ansiedelung einer Ärztin bzw. eines Arztes beigetragen.“

Im Amt Rhinow praktizieren derzeit drei Allgemeinmedizinerinnen und Mediziner, mit teilweise eingeschränkten Sprechzeiten. Der Versorgungsgrad hausärztlicher Praxen liegt im westlichen Havelland nach aktuellen Berechnungen der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg zufolge mit ca. 77 % nahe an der Grenze zur Unterversorgung.

Mit der „Richtlinie über die Vergabe von Förderungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im Landkreis Havelland" hatte der Landkreis ein Förderprogramm auf den Weg gebracht, um die Attraktivität für Ärztinnen und Ärzte zu erhöhen, sich im Havelland niederzulassen bzw. bestehende Praxen weiterzuführen und so den Versorgungsgrad zu erhöhen.

Quelle: Landkreis Havelland

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