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Landkreis Havelland: Waldbrandübung mit 250 Einsatzkräften

14.05.2022 23:29
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Zootzener Wald wird zum Einsatzort

Antreten zum Begrüßungsappell auf dem Gelände des FTZ, © Landkreis Havelland

Im Havelland probten am Samstag Feuerwehr, Rettungskräfte, Bundeswehr und Polizei mit einer Großübung den Ernstfall. Dazu wurde im Zootzener Wald bei Friesack das Szenario eines Großbrandes simuliert.  Insgesamt 250 Einsatzkräfte rückten nach dem Begrüßungsappell durch Landrat Roger Lewandowski, den Beigeordneten Michael Koch und den Leiter der Großübung, Kreisbrandmeister Lothar Schneider, auf dem Gelände des Feuerwehrtechnischen Zentrums (FTZ) in Friesack aus. Darunter auch Kameradinnen und Kameraden aus den Nachbarlandkreisen Potsdam-Mittelmark und Ostprignitz-Ruppin sowie der Bundesfeuerwehr vom Truppenübungsplatz in Klietz. Ziel der Großübung, die laut Katastrophenschutzverordnung des Innenministeriums im Abstand von mindestens fünf Jahren in jedem Landkreis durchzuführen ist, war es, die Leistungsfähigkeit und das Zusammenwirken aller Einheiten unter Realbedingungen zu überprüfen.

Landrat, Beigeordneter und Kreisbrandmeister im Gespräch mit Einsatzkräften vor dem Abrücken, © Landkreis Havelland

Der Landrat dankte allen Einsatzkräften für ihren Einsatz: „Ich bin sehr stolz auf eine so engagierte und  leistungsfähige Gemeinschaft, die sich nicht nur im Rahmen dieser Großübung, sondern tagtäglich zum Schutz der Havelländerinnen und Havelländer einsetzt.“ Und weiter: „Die Waldbrandbekämpfung ist ein Thema, was uns aufgrund der Trockenheit in Zukunft verstärkt begleiten wird. Umso wichtiger ist eine solche Großübung, um das noch bessere Zusammenspiel aller Kräfte und Einheiten zu trainieren.“

Einsatzkräfte sammeln sich am FTZ, © Landkreis Havelland

Für einige Kräfte bildete diese Großübung den Abschluss einer ganzen Ausbildungswoche, die unter anderem den Beigeordneten und Leiter des Katastrophenschutzstabes des Landkreises, Michael Koch, und weitere Einsatzkräfte aus dem Katastrophenschutzstab sowie Vertreter von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr ins Ahrtal ins dortige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe führte. Größere Schadenslagen oder Katastrophen sind durch eine Kreisverwaltung nicht alleine zu bewältigen. Erst das Zusammenspiel mit anderen Organisationen, Ämtern und Privatwirtschaft ermöglicht eine sinnvolle und effektive Bewältigung der jeweiligen Lage. Daher sind regelmäßige Katastrophenschutzübungen wie die heutige für den Ernstfall unverzichtbar.“

Am Nachmittag sammelten sich die Einheiten wieder auf dem Gelände des FTZ, um den Einsatz auszuwerten und sich zu stärken. „Die Brandbekämpfung sowie die Kommunikation aller Einheiten hat sehr gut funktioniert“, bilanzierte Kreisbrandmeister Lothar Schneider im Nachgang der Großübung.

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