Polizei meldet mehrere Einsätze im Havelland und in Brandenburg an der Havel
Am Montag und Dienstag registrierte die Polizei in der Region mehrere Einsätze – von Geschwindigkeitskontrollen über Wildunfälle bis hin zu Ermittlungen wegen Drogen und Diebstahl. Hier ein Überblick der wichtigsten Meldungen.
30 Prozent der Autofahrer in Falkensee zu schnell
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in der Spandauer Straße in Falkensee stellte die Verkehrspolizei am frühen Dienstagmorgen zahlreiche Verstöße fest. In dem Bereich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Zwischen 04:25 Uhr und 06:00 Uhr passierten 432 Fahrzeuge die Messstelle. Davon waren 110 Fahrzeuge zu schnell unterwegs – das entspricht rund 30 Prozent. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 65 km/h.
Die Polizeidirektion West weist darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt. Besonders innerorts seien Kinder, ältere Menschen sowie Radfahrer und Fußgänger gefährdet. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, die Geschwindigkeit den jeweiligen Bedingungen anzupassen.
Zwei Wildunfälle auf Landstraßen
Am Montagmorgen kam es auf der L17 bei Gollenberg zu einem Wildunfall. Eine Autofahrerin kollidierte gegen 06:55 Uhr mit einem Reh. Das Tier verendete vor Ort. Am Renault entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro. Nach der Unfallaufnahme konnte die Fahrerin ihre Fahrt fortsetzen.
Ein weiterer Wildunfall ereignete sich am Montagabend gegen 19:15 Uhr auf der L161 zwischen Bredow und dem Abzweig Bredow-Vorwerk. Ein Autofahrer stieß mit zwei Rehen zusammen. Ein Tier flüchtete, das andere verendete an der Unfallstelle. Der Sachschaden am Mercedes wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Paket mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln entdeckt
In einem Logistikzentrum in Ketzin fanden Mitarbeiter am Montagvormittag ein beschädigtes Paket, das betäubungsmittelähnliche Substanzen enthielt. Die Polizei wurde verständigt und bestätigte den Verdacht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Paket beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz laufen.
E-Bike aus Keller gestohlen
In einem Mehrfamilienhaus im Tschirchdamm in Brandenburg an der Havel wurde am Wochenende ein Kellerabteil aufgebrochen. Unbekannte Täter knackten ein Vorhängeschloss und entwendeten ein dort abgestelltes E-Bike. Der Schaden wird auf rund 700 Euro geschätzt. Die Polizei sicherte Spuren und nahm eine Strafanzeige auf.
Aggressiver Mann am Hauptbahnhof beschäftigt Polizei
Am Montagabend wurde die Polizei am Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel auf einen 23-jährigen Mann aufmerksam, der offenbar orientierungslos und unter Drogeneinfluss unterwegs war. Rettungskräfte wurden hinzugezogen, um ihn medizinisch zu versorgen.
Während des Einsatzes verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv. Er musste fixiert und im Rettungswagen begleitet werden. Dabei versuchte er, Polizisten zu treten, traf jedoch niemanden. Außerdem beschädigte er während des Transports Inventar. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Rettungskräfte sowie wegen Sachbeschädigung.