Polizeimeldungen aus dem Havelland: Hakenkreuze in Rathenow, Einbrüche in Falkensee und Brieselang
Hakenkreuze auf Gehweg in Rathenow
Am Sonntagnachmittag, 27. September, wurde der Polizei eine Sachbeschädigung in Rathenow gemeldet. Unbekannte hatten zwei etwa 20 mal 20 Zentimeter große Hakenkreuze auf einen Gehweg geschmiert. Polizeibeamte machten die Schmierereien unkenntlich und nahmen eine Strafanzeige auf.
Vier Tatverdächtige nach Einbruch in Falkensee festgestellt
In der Nacht zum Samstag, 26. September, beobachteten Zeugen vier Personen, die aus einem Einfamilienhaus in Falkensee flüchteten. Im Zuge der Fahndung stellte die Polizei vier Tatverdächtige in einem Auto fest. Der Fahrer besaß keine Fahrerlaubnis; zudem gehörten die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug.
Nach Feststellung ihrer Identitäten und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen entlassen. Am Haus sicherte die Polizei Spuren. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.
Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro gestohlen
Ebenfalls in der Nacht zum Samstag drangen Unbekannte gewaltsam in ein Schmuckgeschäft in Falkensee ein. Sie stahlen Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro. An der Fahndung waren unter anderem ein Polizeihubschrauber, ein Fährtenspürhund und Kräfte der Berliner Polizei beteiligt. Sie blieb zunächst ohne Ergebnis.
Am Tatort wurden Spuren gesichert. Ob ein Zusammenhang mit anderen Straftaten besteht, wird geprüft.
Einbruch in Wohnhaus in Brieselang
Zwischen Mittwochmorgen, 23. September, und Sonntagabend, 27. September, drangen Unbekannte durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus in Brieselang ein und durchwühlten die Räume. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf rund 1.000 Euro. Kriminaltechniker suchten vor Ort nach Spuren.
Drogenvortest bei Autofahrer in Falkensee positiv
Bei der Kontrolle eines BMW-Fahrers in der Falkenhagener Straße reagierte ein Drogenvortest positiv auf Kokain. Dem Mann wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen; die Polizei untersagte ihm die Weiterfahrt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Fahrens unter berauschenden Mitteln und des Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.
Reh bei Wildunfall nahe Tremmen verendet
Auf der Kreisstraße 6307 bei Tremmen kollidierte am Sonntagabend ein Skoda mit einem Reh. Das Tier verendete. Am Auto entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Der Fahrer konnte seine Fahrt fortsetzen.