Polizeimeldungen aus dem Havelland und Brandenburg an der Havel
Falkensee: Werkzeug aus Transporter gestohlen
In Falkensee sind unbekannte Täter zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag in einen Ford Transit eingebrochen. Der Transporter stand in der Falkenhagener Straße im öffentlichen Verkehrsraum.
Die Täter verschafften sich über die Seitentür Zugang zum Innenraum und durchwühlten das Fahrzeug. Aus dem Transporter wurde Werkzeug gestohlen. Der entstandene Schaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und sicherte Spuren.
Friesack: Alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis unterwegs
In Friesack hat die Polizei in der Nacht zu Sonntag einen VW-Fahrer auf der Berliner Allee kontrolliert. Der Mann war nach Angaben der Polizei so stark alkoholisiert, dass eine Atemalkoholmessung nicht durchgeführt werden konnte.
Zudem konnte der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Seeburg: 76 Fahrer bei Tempokontrolle zu schnell
In Seeburg hat die Polizei am Montagmorgen auf der Dallgower Chaussee in Höhe der Feuerwehr eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dort gilt in der Nacht wegen Lärmschutzes eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Zwischen 04:25 Uhr und 06:00 Uhr wurden 217 Fahrzeuge in Richtung Potsdam gemessen. 76 Fahrer waren zu schnell unterwegs. Zwei Verkehrsteilnehmer müssen mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Die höchsten gemessenen Werte lagen bei 65 km/h, 64 km/h und 56 km/h.
Insgesamt wurden acht Verstöße im Bußgeldbereich und 68 im Verwarnungsbereich festgestellt. Die Polizei weist darauf hin, dass langsameres Fahren den Verkehrslärm reduziert, Anwohner schützt und die Verkehrssicherheit erhöht.
Brandenburg an der Havel: Mann in Hohenstücken beraubt
In Brandenburg an der Havel ist am späten Sonntagabend ein Mann in der Upstallstraße in Hohenstücken beraubt worden. Der Geschädigte meldete sich zunächst beim Sicherheitsdienst einer Wohnunterkunft und gab an, zusammengeschlagen und beraubt worden zu sein.
Nach ersten Erkenntnissen war der Mann auf einem Gehweg unterwegs, als er im Bereich eines Trampelpfades angegriffen wurde. Ihm soll zunächst eine Flüssigkeit gegen den Hinterkopf geworfen worden sein. Anschließend sollen ihn zwei unbekannte Personen zu Boden gerissen und geschlagen haben.
Die Täter entwendeten seine Umhängetasche mit Dokumenten und Bargeld und flüchteten. Der verletzte Mann wurde von Rettungskräften behandelt und in ein Krankenhaus gebracht, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Die Polizei suchte im Umfeld nach möglichen Tatverdächtigen, blieb dabei jedoch ohne Ergebnis. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Raubes übernommen.