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Sabotage an Umspannwerken: 48-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

08.09.2026 14:45
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Nach Sabotageakten an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen haben Ermittler einen 48 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann dankte den beteiligten Einsatzkräften und den Bürgern für ihre Hinweise.

Die Festnahme erfolgte am Dienstag nach intensiven und länderübergreifenden Ermittlungen. Dem Mann werden Sabotagehandlungen an mehreren Umspannwerken zur Last gelegt. Erste Abschussvorrichtungen waren in der vergangenen Woche in der Nähe des Umspannwerks Turnow-Preilack entdeckt worden. Die Polizei Brandenburg war federführend an den Ermittlungen beteiligt.

Innenminister Dr. Jan Redmann zeigte sich erleichtert und sprach von einer erfolgreichen Zusammenarbeit über die Grenzen der Bundesländer hinweg. Zugleich betonte er, dass die Sabotageakte nur geringe Auswirkungen auf den Alltag der Bevölkerung gehabt hätten: Die Stromversorgung sei nicht zusammengebrochen und auch der Bahnverkehr habe weiter funktioniert.

„Es braucht schon mehr als einen Chaoten, um Deutschland ins Chaos zu stürzen“, erklärte Redmann. Dennoch müsse sich der Staat auf unterschiedliche Gefährdungsszenarien vorbereiten und den Schutz kritischer Infrastruktur weiter verbessern.

Das brandenburgische Innenministerium arbeitet derzeit an einem Sicherheitspaket. Private Betreiber wichtiger Infrastruktur sollen künftig unter bestimmten Voraussetzungen Befugnisse zur aktiven Drohnenabwehr erhalten. Außerdem sollen die Sicherheitsbehörden zusätzliche Kompetenzen und technische Mittel bekommen, um auf moderne Bedrohungen reagieren zu können.

Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

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