Stadt Rathenow startet Online-Petition gegen 14-monatige Bahnsperrung
openpetition.org/lmwtt
Quelle: Stadt Rathenow
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Kommentar von Klaus Kolberg |
in Rathenow sind cirka 40 Ärzte, Pfleger und Schwester aus Berlin im Rathenower Krankenhaus angestellt. Nun macht man sich verständlicher Weise Gedanken, wie man die Absicherung des Krankenhauses für die Bevölkerung absichern kann. Darum mein Vorschlag an die Kreisverwaltung, warum richtet man nicht das leerstehende ehemalige Asylantenheim am Grünauer Weg für die Angestellten des Krankenhauses her.
Beide Einrichtungen, dass leerstehende Gebäude am Grünauer Weg und das Krankenhaus stehen unter der Regie des Kreises. da muss es doch möglich sein intern eine Lösung zu finden.
Ich bin gespannt, ob mein Vorschlag Gehör bei den Oberen der Kreisverwaltung findet.
Kommentar von Christian |
Es ist wie es ist, gebaut wird so oder so und niemand von den Pendlern hat direkt Einfluss darauf.
Das können nur die entsprechenden Verantwortlichen, die vielleicht durch die Petition aufmerksam gemacht werden.
Hauptsache es wurde mal gemacht.
Und es ist mit Sicherheit so, das im Hintergrund sich viele Leute mit dem Problem beschäftigen und versuchen Lösungen zu finden, wie z.B. ab Sommer 27 den RE4 wenigstens bis Nennhausen fahren zu lassen.
Es ist ja vielleicht auch besser einmal richtig durchzusanieren als immer und immer wieder Flickschusterei zu betreiben die dann bis weit in die
30iger Jahre geht.
Dann kommt die geplante Anbindung im 30 Minuten Takt nach Berlin viel früher und weil mehr Gleise dann vorhanden sind auch zuverlässiger.
Dann doch lieber mal ein Schrecken mit Ende als ohne Ende ein Schrecken.
Und Hey, so schlecht ist das Schienenersatzverkehrkonzept ja auch nicht.
Mann kann auch mit Auto nach Friesack, Paulinaue, Brieselang vorfahren wenn man die Möglichkeit hat.
Oder eben über Brandenburg mit der RB51.
Und wenn sich alles mal eingependelt hat läuft es ja auch.
Und die 14 Monate kriegen wir doch schon alle zusammen irgendwie hin. Muss ja auch.
Dann ist man eben mal ne halbe oder ganze Stunde länger unterwegs, nutze die Zeit anderwärtig.
Wo anders haben se nicht mal Wasser zum trinken.
Also durchhalten und hier und da mal Pause machen.
Kommentar von Pendlerin |
Ich pendle zur Arbeit nach Berlin. Aus 3,5 bis 4 h Fahrzeit am Tag werden jetzt täglich mindestens 5, bei Problemen, Verspätung oder Anschluss verpasst auch 6 und mehr Stunden Fahrzeit am Tag! Jeden Tag. Das ist unerträglich!
Es ist eine Sache, 2x2 Monate die Zähne zusammenzubeißen. Eine völlig andere, das 14 Monate plus X zu müssen!
Ich bin froh und dankbar, dass die Stadt Rathenow etwas versucht. Sie hat bis zuletzt versucht, mit der Bahn und dem vbb Verbesserungen zu vereinbaren.
Auch wenn es wenig bringt, oder nichts, ich finde es ist wichtig, dass die Bahn sieht, dass Menschen sich wehren und nicht alles mit sich machen lassen. Wenigstens für Sichtbarkeit kann man sorgen. Deshalb die Petition bitte unterschreiben. Auch wenn du, wenn Sie, selbst nicht betroffen sind. Menschen in deinem, in Ihrem Umfeld - Familie, Freunde, Bekannte, Verein,…. sind betroffen und leiden sehr.
Gerade der Ersatzverkehr per Bus über Nauen ist schrecklich und zieht das Pendeln extrem in die Länge!
Kommentar von Weisskittel |
@angie "es wird keiner sterben"
Da ich selbst im medizinischen Bereich tätig bin, kann ich nur sagen: Diese Bahnsperrung hat gravierende Auswirkungen auf die medizinische Versorgung in und um Stendal und Rathenow!
Eine derart lange Streckensperrung für einen riesigen ländlichen Bereich durchzuführen und dies nur 3 Wochen vorher anzukündigen, das ist komplett verantwortungslos!
https://www.volksstimme.de/lokal/stendal/arztliche-versorgung-in-gefahr-bahn-sperrung-setzt-stendaler-krankenhaus-unter-druck-4321712
https://www.maz-online.de/lokales/havelland/rathenow/bahnsperrung-hannover-berlin-trifft-havelland-kliniken-ops-muessen-verschoben-werden-3LSRZ5EEAZETRCUI2PSG4WMKOM.html?outputType=valid_amp
Kommentar von Angie |
Mein Gott warum soviel Lärm darum, als die Strecke nach Hamburg gesperrt war, wurde gemeckert über die ICE‘S die durchgefahren sind. Zuviel Lärm. Jetzt fährt gar nichts ist auch nicht richtig. Typisch deutsch. Irgendwann muss die Strecke saniert werden. Alle 30 Minuten nach Nauen zu kommen ist doch gut und von fährt alle 20
Minuten etwas nach Berlin. Zusätzlich kann man noch über Brandenburg fahren. Es wird keiner sterben.
Kommentar von Rottmann Friedhelm |
Mann könnte die Busse, die nur bis Großderschau fahren öfter das kurze bis Neustadt durchfahren lassen.
Dort gibt es mehrere Anschlüsse, einschließlich Bahn nach Berlin.
Kommentar von Micha |
Ich finde es amüssant, wie man auf die Idee kommt eine Petition zu starten, wenn alle Messen gesungen sind.
Meines Wissens nach,hat der Bürgermeister von SDL sofort nach Information zur Sperrung ein Schreiben verfasst.
Hier in RN, wen wundert es, wurde ca. 2 Wochen später eine Unterschriftensammlung am Vormittag dürchgeführt mit dem Ziel ,zeitgleich eine Protestnote zu versenden.
Und!!! Sollte die nicht fruchten, gibt es dann sogar eine verschärfte!!!!
Will die Stadt dann den Geschäftsführer sprechen?? :-)
Was schert es den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen!
Kommentar von Langsamfahrer |
Man kann auch für die nächsten 30 Jahre eine Langsamfahrstelle mit 30 km/h zwischen Berlin und Stendal einrichten. Nur mal so zur Erinnerung die Strecke war mal eingleisig.
Kommentar von Manfred |
Also mir tun 14 Monate ohne ICE-Lärm ganz gut...
Kommentar von Baum |
Unterschrieben. 14 Monate sind ne reine Frechheit!