Über eine Tonne Pyrotechnik im Havelland sichergestellt
Falkensee. Ermittlungen der Kriminalpolizei im Landkreis Havelland haben am Dienstagvormittag (30. Dezember 2025) zur Sicherstellung von mehr als einer Tonne Pyrotechnik geführt. Betroffen waren mehrere Wohnhäuser, Nebengelasse sowie Fahrzeuge im Stadtgebiet Falkensee.
Nach bisherigen Erkenntnissen standen zwei voneinander unabhängig handelnde Männer aus dem Havelland (beide Anfang 20) im Verdacht, große Mengen erlaubnispflichtiger Pyrotechnik der Klassen F3 und F4 sowie erhebliche Bestände der Klasse F2 gelagert zu haben. Zudem sollen sich auch selbstgebaute Kugelbomben im Besitz der Tatverdächtigen befunden haben.
Auf Grundlage mehrerer richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse durchsuchten Einsatzkräfte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, von Sprengstoffspürhunden sowie des Sprengmittelbergungsdienstes insgesamt drei Anschriften und mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden über 1.000 Kilogramm erlaubnis- und nicht erlaubnispflichtiger Pyrotechnik sowie selbst hergestellte pyrotechnische Gegenstände aufgefunden und sichergestellt.
Nach Angaben der Polizei gab einer der Männer an, Pyrotechnik im Wert von über 10.000 Euro unerlaubt gelagert zu haben. Die Kriminalpolizei führt nun Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz gegen beide Beschuldigten.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass der Besitz, die Lagerung und der Umgang mit erlaubnispflichtiger Pyrotechnik ohne entsprechende Genehmigung erhebliche Gefahren birgt und strafbar ist.


