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Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr wieder stärker gestiegen

28.11.2019 11:39
(Kommentare: 1)

Im November 2019 lagen die Verbraucherpreise insgesamt in Berlin und Brandenburg um jeweils durchschnittlich 1,3 Prozent höher als im November 2018. Damit setzte wieder ein leichter Preisauftrieb ein, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Im Oktober 2019 hatte die jährliche Teuerung in Berlin bei 1,0 Prozent und in Brandenburg bei 1,1 Prozent gelegen. Gegenüber Oktober 2019 sanken die Preise in beiden Ländern um 0,8 Prozent.

Auch im November 2019 wurde die Entwicklung der Verbraucherpreise binnen Jahresfrist durch gesunkene Energiepreise bestimmt. Während sich in Berlin der Preisrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat mit –2,8 Prozent weiter verstärkte, war in Brandenburg mit –2,3 Prozent eine leichte Abschwächung des Rückgangs zu beobachten. Im Oktober 2019 hatte der Preisrückgang in Berlin bei –2,5 Prozent und in Brandenburg bei –2,4 Prozent gelegen. Vor allem die Preisentwicklung für Mineralölprodukte dämpfte weiterhin den Preisauftrieb. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise und der Preise für Mineralölprodukte hätte die Gesamtteuerung in Berlin bei 1,7 Prozent und in Brandenburg bei 1,8 Prozent gelegen. Heizöl war in Berlin um 18,2 Prozent und Kraftstoffe um 7,6 Prozent preiswerter als vor einem Jahr. In Brandenburg sanken die Preise für Heizöl um 20,7 Prozent und für Kraftstoffe um 6,5 Prozent. Strom und Erdgas hingegen blieben in beiden Ländern unverändert teurer als im Vorjahr.

Die Preisentwicklung für Nahrungsmittel wirkte hingegen im November 2019 preistreibend auf die Gesamtteuerung. Binnen Jahresfrist wurden Nahrungsmittel in Berlin um 1,5 Prozent und in Brandenburg um 2,2 Prozent teurer. Damit nahm die jährliche Teuerung im Vergleich zu Oktober 2019 in Berlin um 0,4 Prozentpunkte und in Brandenburg um 1,3 Prozentpunkte zu. Teurer waren in beiden Ländern vor allem Fleisch und Fleischwaren, in Berlin um 3,3 Prozent und in Brandenburg um 5,8 Prozent. Die schon in den Monaten zuvor deutlich über dem Vorjahresniveau liegenden Preise für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten zogen mit +9,2 Prozent in Berlin und +4,5 Prozent in Brandenburg ebenfalls weiter an. Auch Obst war spürbar teurer, in Berlin um 5,4 Prozent und in Brandenburg um 3,6 Prozent. Die Preise für Speisefette und -öle hingegen lagen im Jahresvergleich nach wie vor deutlich unter denen des Vorjahresmonats. Mit einer Preissenkung um 6,9 Prozent in Berlin und um 7,6 Prozent in Brandenburg schwächte sich jedoch der Preisrückgang deutlich ab. Günstiger als vor einem Jahr war erneut auch Gemüse, wobei auch hier der Preisrückgang mit –0,2 Prozent in Berlin und –1,1 Prozent in Brandenburg deutlich nachließ. Im Oktober 2019 war Gemüse in Berlin noch um 3,1 Prozent und in Brandenburg um 4,5 Prozent preiswerter als ein Jahr zuvor.

Kennzeichnend für die kurzfristige Preisentwicklung zu Oktober 2019 waren in beiden Ländern saisonbedingt Preisreduzierungen für Pauschalreisen und für Beherbergungsdienstleistungen. Auch Heizöl war in beiden Ländern preiswerter. Dem gegenüber stiegen die Preise für Bekleidung und Schuhe sowie Nahrungsmittel und Kraftstoffe in beiden Ländern an.

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Kommentar von Silentbill Absurdistan |

surprise surpise... Aber geht ja noch, wartet Mal ab bis die von den Freitagen für Hirntote durchgesetze CO2/Flüchtlingssteuer eingeführt wird und die Kosten dafür von der Industrie auf Dummichel umgelegt werden. Dann wirds erst richtig lustig. Da kommt auch Oma Irma mit dem Flaschen sammeln nicht mehr hinterher.

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