Verbraucherpreise im September: Energiepreise steigen in Berlin, sinken in Brandenburg
Im September 2025 lagen die Verbraucherpreise in Berlin um 2,5 Prozent und in Brandenburg um 2,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Haupttreiber der Teuerung waren erneut Dienstleistungen, die in Berlin um 3,3 Prozent und in Brandenburg um 4,2 Prozent teurer wurden.
Bei Energie zeigte sich eine gegenläufige Entwicklung: Während die Preise in Berlin um 1,7 Prozent anzogen – besonders Gas (+13,1 %) und Strom (+2,3 %) –, gingen sie in Brandenburg um 3,2 Prozent zurück.
Nahrungsmittel verteuerten sich nur moderat (Berlin +1,7 %, Brandenburg +1,1 %) und wirkten damit dämpfend auf die Gesamtteuerung. Auffällig günstiger waren vor allem Olivenöl, Kartoffeln und Zucker. Deutlich teurer wurden dagegen Kaffee (+26,4 % in Berlin, +24,2 % in Brandenburg) und Kakaopulver.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise insgesamt leicht an. Saisonbedingt waren höhere Kosten bei Bekleidung und Schuhen zu beobachten.
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
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Kommentar von Steuern |
Sehe ich. Alles wird immer teuer. Nicht einmal Bier kann man sich leisten. Ist ja wie zum Ende von DDR Zeiten!!