Verbraucherpreise in Brandenburg im Januar 2026
Teuerung weiter über zwei Prozent
Die Verbraucherpreise in Brandenburg lagen im Januar 2026 um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit blieb die Inflationsrate gegenüber dem Vormonat unverändert, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Sinkende Energiepreise wirkten auch in Brandenburg dämpfend auf die Teuerung. Besonders Gas war günstiger als vor einem Jahr – unter anderem durch die Abschaffung der Gasspeicherumlage.
Ohne die Bereiche Nahrungsmittel und Energie lag die Teuerungsrate bei 2,5 Prozent und damit über der Gesamtinflation.
Überdurchschnittliche Preissteigerungen wurden unter anderem festgestellt bei
-
alkoholischen Getränken und Tabakwaren
-
Dienstleistungen im Bildungsbereich
-
Pauschalreisen
-
sonstigen Waren und Dienstleistungen
Die Preise für Gaststättendienstleistungen stiegen in Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent, trotz abgesenkter Mehrwertsteuer.
Die Nettokaltmieten erhöhten sich um 1,2 Prozent.
Nahrungsmittelpreise ziehen wieder an
Lebensmittel verteuerten sich in Brandenburg um 2,3 Prozent gegenüber Januar 2025. Besonders betroffen waren:
-
Schokolade: +24,5 %
-
Eier: +9,2 %
-
Geflügelfleisch: +11,6 %
-
Rind- und Kalbfleisch: +15,8 %
-
Kaffee, Tee und Kakao: +21,2 %
Vergleich zum Vormonat
Gegenüber Dezember 2025 blieben die Preise in Brandenburg insgesamt unverändert. Preisnachlässe gab es unter anderem bei Bekleidung, Schuhen und Pauschalreisen.
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg