Wasserschutzpolizei kontrolliert an Himmelfahrt verstärkt in Westbrandenburg
Am Himmelfahrtstag sind traditionell viele Menschen auf den Gewässern in der Region unterwegs. Die Wasserschutzpolizei der Polizeidirektion West weist deshalb darauf hin, dass Alkohol und Drogen auch auf dem Wasser tabu sind.
Nach Angaben der Polizei sollen am Feiertag verstärkte Kontrollen auf den Westbrandenburger Gewässern stattfinden. Im Fokus stehen dabei vor allem alkoholisierte oder berauschte Schiffsführer. Kontrolliert werden aber auch andere Gefahrenquellen, etwa aggressives oder unsicheres Fahren.
Für das Führen von Wasserfahrzeugen gelten ähnliche Alkoholgrenzen wie im Straßenverkehr. Grundsätzlich liegt die Grenze bei 0,5 Promille. Bereits ab 0,3 Promille kann bei Ausfallerscheinungen eine Strafanzeige folgen. Ab 1,1 Promille gilt man als absolut fahruntüchtig.
Die Regeln betreffen nicht nur klassische Bootsführer. Auch Ruderer, Kanufahrer und Stand-Up-Paddler müssen sich an die Alkoholgrenzen halten. Bei Verstößen drohen Geldstrafen und unter Umständen auch der Entzug des Sportbootführerscheins.
Die Wasserschutzpolizei der Polizeidirektion West ist von den Standorten Potsdam und Brandenburg an der Havel aus für rund 270 Kilometer Bundeswasserstraßen und 23 Kilometer schiffbare Landesgewässer zuständig. Zum Bereich gehören unter anderem der Landkreis Havelland und die Stadt Brandenburg an der Havel.
Quelle: Polizeidirektion West