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„Zuckerfest für alle“ - Das Kinder- und Jugendparlament lädt am 11. April 2024 zum Zuckerfest auf dem August-Bebel-Platz in Rathenow ein

28.03.2024 20:48
(Kommentare: 11)

Im Januar kam es bei einer Sitzung des Kinder- und Jugendparlamentes – kurz KiJuPa - zu einer angeregten Diskussion über religiöse Traditionen und Feste. Dabei wurde klar, dass es ziemlich wenig Allgemeinwissen über die verschiedenen Religionen und im Besonderen über den Islam gibt. Danach wollten die Mitglieder wissen, wie es ist, auf einem muslimischen Fest zu sein. Um das heraus zu finden, haben sie einfach selbst eins organisiert: das Zuckerfest.

Am Donnerstag, den 11. April von 14 – 18 Uhr, sind nun alle Bewohnerinnen und Bewohner auf den August-Bebel-Platz eingeladen, diese Erfahrung mit dem Kinder- und Jugendparlament gemeinsam zu machen.

Das Konzept ist recht einfach: Menschen kommen zusammen und feiern das Ende des Fastenmonats Ramadan. In diesem Monat dürfen Muslime nur essen und trinken, wenn es draußen dunkel ist. Den Abschluss des Ramadans, das Fastenbrechen, feiern die Familien und Freunde drei Tage lang. Es gibt Essen für alle und viele Spiele. Besonders die Kinder werden mit Süßigkeiten beschenkt, deswegen wird das Fest auch Zuckerfest genannt. Man nimmt sich Zeit, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Solche schönen Erinnerungen an das Fest hat auch die Vorsitzende des KiJuPa, die 16jährige Masa. Sie selbst stammt aus Syrien und das ist einer der Gründe, diese Veranstaltung mit zu organisieren.

Für die Umsetzung der Idee konnten schnell viele Partner gefunden werden, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) unterstützt das Fest mit Ehrenamtlichen. Diese werden Essen aus vielen Teilen der Welt kochen, das dann gekostet werden kann, natürlich gratis.

Die Stadt unterstützt mit Tischen, Pavillons und übernimmt die Abrechnung. Für alles, was gekauft werden muss, gibt die Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen Geld aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ dazu. Zusätzlich werden Experten eingeladen, die erklären können, was es mit dem Islam auf sich hat: Mitarbeiter des Vereins Demokratie und Integration Brandenburg e.V. beantworten Fragen dazu.

„Wir möchten mit diesem Projekt ein paar Berührungsängste mit dem Islam in Rathenow abbauen. Unser Ziel ist es aber auch, dass einfach Alle Spaß zusammen haben. Wir hoffen, dass möglichst viele Rathenowerinnen und Rathenower unserer Einladung folgen.“, so wünscht es sich Masa.

Quelle: Kinder- und Jugendparlament Rathenow

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Kommentar von Melinda |

@RathenoweJunge ... <3 ♡♡♡Dein Text ht mich sooo im Herzen berührt. Ich danke Dir dafür! In meinem Namen und im Namen aller Menschen die e seben genu so sehen und fühlen wie wir!Ich bin so begeistert, dass in Rthenow so etwas stattfinden wird und gabe den Drang, hinzukommen und das Zuckerfest dort mitzufeiern.Bin aber leider zu weit weg. Ich wünsche Euch und allen Teilnehmenden ganz viel Freude und geniesst das tolle Beisammensein. Und ergänze.d zu Deinem tollen Text @RathenowerJunge möchte ich noch sagen, in meinen 44 Jahren habe ich noch nie so offene, menschliche, fürsorgliche, liebenswerte, gesellschaftsfägige ...Menschen kennen gelernt wie die aus den arabischen Ländern. Und Moslems,echte Moslems sind immer darauf bedacht,Frieden und Harmonie unter den Menschen zu haben.
Alles Liebe, Melinda

Kommentar von RathenowerJunge |

@Melinda <3

@Harry Holzke unsere "christlich abendländisch" Gesellschaft hat auch einen gewissen Anteil mohammedanischer Gläubiger. Wir werden ihnen doch noch dieses Fest gönnen können, zumal wir selbst eingeladen sind. (Das Christentum und der Islam haben den selben Ursprung. Weiteres können Sie auf dem Fest in Erfahrung bringen. ;))
@JHF Hast du jetzt was gegen das Fest oder hast du nichts gegen das Fest? Ist ein Mensch muslimischen Glaubens in DE geboren und aufgewachsen so ist DE seine Heimat. Er feiert das Zuckerfest also in RN in seiner Heimat und das ist auch gut so.
@pi-el Wenn Sie den Menschen einen anderen Glauben aufzwingen möchten, trotz der Glaubensfreiheit in unserer Verfassung, dann sind Sie für mich kein "Rechter" sondern sprengen vielmehr die Grenzen des Sagbaren.(gelinde formuliert)._.
Und das habe ich nicht aus den Medien sondern aus Artikel 4 Abs.1 GG
(Deutsche lieben dieses Buch)
@DU Schon richtig, dass zu viel Zucker konsumiert wird. Feiern geht trotzdem. Immer.
@Rathenower letztes Jahr wurde ein Martinsfest von der Kirchengemeinde organisiert. Iwann im Oktober. Organisieren Sie das/den Nächsten mit. Ich bin mir sicher die Kirchengemeinden sind über jede helfende Hand dankbar. Und willkommen sind Martinsfeste/-umzüge allemal. Bei der Gelegenheit laden Sie bitte auch die Organisatoren des Zuckerfestes ein.

Ich persönlich freue mich darauf, auch wenn ich osttypisch keiner Religion angehöre. Habe schon an syrischen Hochzeiten teilgenommen und für Muslime meine Gerichte halal gekocht. Man braucht keinerlei Berührungsängste haben. Sehr liebenswürdige Menschen. Also stellt einfach alle Stereotype in die Abstellkammer und kommt zu dem Fest. Erweitert euren Horizont und habt Spaß. Wird garantiert großartig.<3

Kommentar von Melinda |

Lieber Rathenower, ich habe es wirklich falsch verstanden. Entschuldige bitte!Was ich nicht verstehe ist,wer das verlangt,dass chr.Feste abgeschafft oder umbenannt werden. Sind es die Moslems oder eher unsere Politiker, die scheinbar alles daran tun,dass wir Menschen im Volk uns immer mehr an die Gurgel gehen,um von dem eigentlichen Mist,den die da oben produzieren,abzulenken?
Unsere Politiker sind zum größten Teil die reinste Katastrophe...leider halten wir Bürger absolut nicht zusammen...sonst hätten die doch garkeine Chance,uns alle gegeneinander aufzuhetzen. Und mit "uns" meine ich auch all die Menschen die zugezogen sind.
Also....sorry für meinen verbalen Ausbruch und ich freue mich über Deine Worte,dass Du nichts gegen das Fest hast. Deinen anderen Gedanken kann ich natürlich nachvollziehen. LG

Kommentar von Rathenower |

Melinda
Ihren Text entnehme ich, das sie das grundlegende nicht verstanden haben. Das dieses Fest stattfindet ist nicht schlimm, sondern das wir Christen Feste abschaffen oder umbenennen mit Rücksicht auf religiöse Gefühle anderer!
Was ist mit unseren religiösen Gefühlen?

Kommentar von Melinda |

Ich sag nur:"Gebt den Kindern das Kommando!"...Tut mir leid,dass ich in meinem letzten Kommentar sicherlich manchen Rathenowern/Rathenowerinnen Unrecht antat. War nicht meine Absicht! Ich wünsche mir einfach nur so sehr, dass alle Menschen einfach mal offener im Umgang mit dem Unbekannten sind und sich nicht von Neid, Hass, Gier,Angst, Medienmanipulationen...etc. lenken lassen.
Den muslimischen Brüdern und Schwestern wünsche ich Ramadan Karim und ein tolles Zuckerfest!

Kommentar von Melinda |

Hätte mich gewundert,einen positiven Kommentar zu lesen.Wann nehmen die Rathenower und Andere ihren Stock aus dem Popo?Diese Idee des Zuckerfestes ist eine wunderschöne Idee!Mit dem Hintergrund,das einfach mal kennen zu lernen,noch wunderschöner!Und was spricht denn dagegen?Diese Menschen sitzen ehrlich und friedlich zusammen.Und zwar das ganze Jahr. Und nicht wie wir Deutschen.Wo die Familien sich pseudomäßig aus Pflichtgefühl an Weihnachten zusammen setzen und auf heile Welt tun. Dafür das restliche Jahr in ihrem eigenen Sud leben, sich streiten,usw. Also,macht eure Herzen endlich mal a6f und freut euch über die Vielfalt unseres Lebens.Und zu dem,viele muslimische Familien integrieren sich mehr als ihr denkt. Ich kenne nicht einen, der was gegen Weihnachten, Ostern...oder sonstiges sagt.Nur,dass sie selbst es nicht feiern.Und DAS tun sogar viele Deutsche nicht. Ps: Bin selbst Rathenowerin. Aber zum Glück vor Jahrzehnten dort weggezogen.

Kommentar von pi-el |

Wir sind in 201 Ländern unserer Erde Ausländer und müssen uns den dortigen
Sitten und Gebräuchen anpassen. Warum gilt das nicht für die Geflüchteten?
Sie sind unsere Gäste und als Gast muss man sich an den (die) Gastgeber anpassen. Leider gilt man in Deutschland mit einer solchen Meinung schon als "Rechter", woran die Medien nicht ganz unschuldig sind. Medien machen Meinung und sehr oft auch Vorurteile.

Kommentar von JHF |

Es sind bald Wahlen, ich hoffe das danach uns sowas erspart bleibt. Ich habe nichts gegen das Fest, aber sie sollten es in ihren Heimatländern feiern.

Kommentar von DU |

Ich hab gedacht das RICARDA und KARL Zucker verboten haben, das ist LANG her und seit dem ist LAUTER wasser den BACH runter geflossen. Es gibt doch schon viel zu viele dicke Kinder in Deutschland oder wie auch immer.

Kommentar von Rathenower |

Zuckerfest? Ist das der Ausgleich dafür das wir den Martinsumzug abgeschafft haben?

Kommentar von Harry Holzke |

Die Frage sei doch erlaubt was wir in unserer christlich abendländischen Gesellschaft mit muslimischen Festen zu tun haben. Ich bin dafür das als Ausgleich auch die Muslime in den arabischen Ländern zum Zeichen der Toleranz auch das Osterfest feiern

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