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Zwei Polizeieinsätze beim Tangermünder Burgfest

14.09.2026 11:52
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Beim Burgfest im nahe gelegenen Tangermünde musste die Polizei am Wochenende gleich mehrfach eingreifen: Ein 18-Jähriger feuerte mit einer Schreckschusswaffe in die Luft, außerdem wurde der AfD-Spitzenkandidat Ullrich Siegmund von einer Besucherin beleidigt. Verletzt wurde niemand.

18-Jähriger gibt Schüsse in die Luft ab

Während des Feuerwerks kam es am Abend zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Im weiteren Verlauf zog ein 18-jähriger Deutscher eine Schreckschusswaffe und feuerte mehrere Schüsse in die Luft. Anschließend entfernte er sich zu Fuß.

Da die Polizei bereits mit mehreren Einsatzkräften auf dem Burgfest präsent war, konnte sie unmittelbar reagieren. Der 18-Jährige wurde wenig später in der Nähe festgestellt. Auch die Schreckschusswaffe wurde aufgefunden und sichergestellt.

Der Beschuldigte wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen in das Polizeirevier Stendal gebracht. Trotz der Schüsse entstand nach Angaben der Polizei keine Massenpanik. Verletzt wurde niemand. Gegen den 18-Jährigen wurden Ermittlungen eingeleitet.

AfD-Politiker auf dem Burgfest beleidigt

Zu einem weiteren Vorfall kam es, als sich der AfD-Spitzenkandidat Ullrich Siegmund gemeinsam mit seiner Familie als Privatperson auf dem Fest aufhielt.

Nach Angaben der Polizei soll eine 61-jährige Deutsche im Vorbeigehen vor seine Füße gespuckt und ihn mit den Worten „Verpiss dich“ beleidigt haben. Beim Weggehen zeigte sie ihm außerdem den Mittelfinger.

Personenschutzkräfte des Landeskriminalamtes stellten die Frau wenig später in der näheren Umgebung fest. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Quelle: Polizeirevier Stendal

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